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Die Bienen im September

SEPTEMBER, die Bienen passen sich den immer kürzer werdenden Tagen an. Die Sonne geht am Morgen später auf, es wird merklich kühler. In den Bienenkästen wird es ruhiger. Die Bruttätigkeit geht immer mehr zurück. Die Varroamilben sind minimiert worden, es wird eingefüttert, so steht einer guten Überwinterung nichts mehr im Wege. Die etwa bis Februar dauernde Ruhe ist aber kein Winterschlaf. Die Bienen sind langsam, aber ständig in Bewegung.

  • Ameisensäure ist ein Mittel, das in der Lage ist, die Varroamilbe in den Zellen zu schädigen. Rückstände in Wachs und Honig sind bei sachgemäßer Anwendung nicht zu erwarten. Ebenso können Resistenz-Befürchtungen ausgeschlossen werden. Der Nachteil, die Säure ist ätzend und gesundheitsschädlich. Verursacht bei falscher Anwendung Völker- und Königinnenverluste. AS greift alle Metallteile an. Sie rosten! Einzige Ausnahme: Edelstahl.
  • Milchsäure ist eine sehr milde und rückstandsfreie Säure, die sich ausgezeichnet zur Varroabekämpfung im Jahresverlauf eignet. Die Säure wirkt antiseptisch und ist in der Lage, Pilzerkrankungen zu hemmen. Der Nachteil, da jede Zarge einzeln besprüht werden muss, ist der Arbeitsaufwand bei Imkern mit vielen Völkern hoch. Milchsäure wirkt nicht in der verdeckelten Bienenbrut. Bei der Behandlung mit MS sollten alle Völker am gleichen Tag behandelt werden, da die behandelten Völker kurzzeitig ihren Stockgeruch verlieren.